DÜFUR: Dauerüberwachung der Fliessgewässer der Urschweiz nach Modul-Stufen-Konzept F
Ziel des Projektes ist die Entwicklung standardisierter Methoden für die Untersuchung und Bewertung des Zustandes der Fliessgewässer in der Schweiz. In unterschiedlicher Bearbeitungsintensität (Stufen) erfassen die Methoden strukturelle und hydrologische, biologische, chemische sowie ökotoxikologische Aspekte der Gewässerqualität. Die entwickelten Methoden richten sich als Vollzugshilfen an die kantonalen Fachstellen.
Seit 2001 werden die Daten der Flissgewässer in der Urschweiz erhoben und in Tabellen farblich untermalt (siehe Beispiel→Tabelle):
Mikroverunreinigung in den Gewässern
Aktuell stellt der Eintrag von synthetischen, organischen Spurenstoffen in die Gewässer eine grosse Herausforderung dar. Dies betrifft primär synthetische organische Stoffe des täglichen Gebrauchs. In der Schweiz werden gegenwärtig insgesamt über 30 000 synthetische organische Stoffe verwendet. Viele davon gelangen mit dem Abwasser über die Kanalisationen, Regenentlastungen, Abwasserreinigungsanlagen, aber auch über andere Pfade direkt in die Gewässer, wo sie in sehr tiefen Konzentrationen nachgewiesen werden können.
Neben Nanometallen (z.B. Nanosilber in Klimaanlagen, Sportsocken, Fassaden etc.), Nanotubes (siehe oben) fallen Stoffe wie beispielsweise Pflanzenschutzmittel, Biozide, Pharmaka oder Inhaltstoffe von Körperpflegeprodukte und Reinigungsmittel.
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