| | Drucken | |
|
Die Gesundheit von Nutz-, Heim-, und Wildtieren zu erhalten und ständig zu verbessern ist eines der Hauptziele des Veterinärdienstes. Dies wird erreicht durch die Bekämpfung von drohenden Tierseuchen. Bedeutender ist aber deren Verhinderung ( Prävention) durch vorbeugende Massnahmen, wie Überwachung der Bestände durch Entnahme von Probematerial (Blut, Milch…) durch die Kontrolltierärzte oder die Tierhalter (Stichprobenuntersuchungen -> Seuchenfreiheit) und Impfungen. Die erforderlichen Massnahmen regelt die eidgenössische und kantonale Tierseuchengesetzgebung. "Tiergesundheitsstrategie Schweiz 2010+" Tiergesundheit betrifft damit nicht allein den Gesundheitszustand des Einzeltieres, sondern ebenso den eines ganzen Bestandes oder der Tierpopulation eines ganzen Landes.
TierseuchenKrankheiten gelten als Tierseuchen, wenn sie auf den Menschen übertragbar sind (Zoonosen) oder nicht vom einzelnen Tierbesitzer verhindert werden können. Tierseuchen haben oft bedeutende wirtschaftliche Folgen und können den internationalen Handel massiv behindern. 81 Krankheiten gelten in der Schweiz als Tierseuchen und werden in vier Bekämpfungsgruppen aufgeteilt:
Tierseuchen sind meldepflichtig ! Tierseuchen: neue Ausbrüche: http://www.infosm.bvet.admin.ch/public/bulletin/aktuell
TierverkehrBei jedem Verstellen von Tieren können auch Krankheiten übertragen werden. Deshalb haben Viehhändler besondere Verantwortungen und Pflichten. Werden Tiere aus verschiedenen Betrieben zusammengebracht, muss eine Verbreitung vor Krankheiten verhindert werden. Deshalb werden Ausstellungen und Märkte, aber auch Alpen und Wanderschafherden streng kontrolliert. Kranke Tiere werden zurückgewiesen. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Bekämpfung und Prophylaxe von Tierseuchen ist eine Registrierung der Betriebe, eine Kennzeichnung der Tiere und Melden des Tierverkehrs an die Tierverkehrsdatenbank (Tierverkehrskontrolle).
Genetik und EntsorgungAuch bei künstlicher Besamung oder der Entsorgung von Kadavern oder tierischen Abfällen besteht die Gefahr, Krankheiten zu verbreiten |